Ich bin bestimmt kein Fachmann für Versandhandel und ich kenne auch die Zahlen von Quelle nicht. Aber 50 Millionen in ein marodes Unternehmen zu stecken, ein Unternehmen, dass kaum in der Lage ist Telefon und Strom noch zu bezahlen. 50 Millionen für ein Unternehmen aus einer aussterbenden Branche – dem Katalogversand, ein Unternehmen, dass den Sprung ins Internet nie richtig geschafft hat. 50 Millionen Euro Steuergelder als Kredit, die wir vielleicht nie wiedersehen werden – 3 Monate vor der Bundestagswahl – das kommt mir doch spanisch vor.
Ich sage nur „Holzmann“... 1999 verkündete Kanzler Gerhard Schröder die Rettung des Baukonzerns. Rund zwei Jahre später war Philipp Holzmann endgültig pleite. Der belgische Gevaert-Konzern fordert noch immer rund 200 Millionen Euro Schadenersatz von der Deutschen Bank.
Wieso sollten unsere Politiker auch aus Fehlern lernen?
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